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Westerland.

Der tote Punkt ist halb überwunden. Wahrscheinlich sollte ich mich nun zur Seite drehen und schlafen. Einschlafen würde ich sicher, aber ich beherrsche es momentan nicht wirklich aufzuwachen, wenn es richtig wäre und die letzten Träume sind noch allzu gegenwärtig, als dass es ohne Angst funktionieren würde.

Ein sehr interessanter Tag heute. Eine bunte Mischung aus Eindrücken und Empfindungen. Bzw. an Banalitäten, die einem erst jetzt wieder in den Sinn kommen.

Ritual-Zigaretten am Morgen mit [N.]. Zahnarztbesuch und das wiederholte verpassen des Busses. Langsam bekomme ich den Eindruck, dass der absichtlich zu früh bzw. so zu spät erscheint, dass ich mich zu Fuß auf den Weg machen muss. Bestimmt hat irgendeine höhere Macht den Fahrern mitgeteilt, dass ich ein wenig Auslauf gebrauchen könnte. Auf dem Rückweg dasselbe Spiel. Nur schön untermalt von Rufen über die Straße wie "Booooah, was n geiler Arsch usw.", jaja, die Hormone kommen bei diesem Wetter ganz schnell wieder zum Vorschein. Was für Wetter? Genau, wir hatten heute den ersten langanhaltenden Sonnenschein des Jahres, beim Stehen und Warten im Windschatten mit dem Gesicht zur Sonne erhielt man schon fast den Eindruck, es wären die ersten Frühjahrsstrahlen, die einen erwärmen würden, das Bedürfnis, die Jacke zu öffnen und einfach selbst strahlen zu müssen, musste befriedigt werden.

Wieder angekommen oben im 4. OG telefonierte ich weiter mit [T.B.] die gerade von einem Date mit meiner Ma zurückgekehrt war, danke an dieser Stelle hierfür noch einmal. Und wir machten intelligente Tests, wie den Vampirtest und den Frusttest, der dann auch dazu führte, dass wir relativ schnell wieder auflegten. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, worum es ging, aber irgendwie sollte ich hier was schreiben hat sie gesagt, auch wenn ich sie daran nur dissen würde. Aber das möchte ich gar nicht. Dafür ist mir viel zu präsent, wie wichtig nicht nur die Menschen in der örtlichen Nähe mir sind, sondern auch zwei andere Menschen, die mir, wenn acuh nicht örtlich, dafür aber auf andere Weise, sehr sehr nahe sind. Also zumindest sehe ich das so.

Die Test-Reihe setzte ich auch später weiter mit [N.] fort. Nachdem wir unsere Geografie-Kenntnisse im Deutschland-Städte-Zuordnen bewiesen hatten (wir waren echt gut), unsere Menschenkenntnis beim Zuordnen von Menschen und deren Berufen, wagten wir uns noch an die typischen Persönlichkeitstests heran, bis es dann beim Schrifttyptest endete. 

Ach ja, zwischen diesen Testreihen lag noch die Phase meiner absoluten Grummeligkeit unter der [N.] und [I.E.] ein wenig leiden mussten, da ich, entnervt von dem Online-Bibliothekssuchkatalog oder wie auch immer sich das schimpft, einfach nur alles mit einem bösem Blick und Grunzlauten kommentierte.

Als [M.V.] heimkehrte war [N.] gerade dabei ihrer Mutter einen neuen Handyvertrag klar zu machen und raubte [M.V.] damit die Möglichkeit nach ihrem Arbeitstag sich an ihren Laptop zu setzen, die Chance es an meinem zu versuchen hatte sie leider auch nicht. Da ich in der Zwischenzeit damit beschäftigt war bei Grand Theft Auto einen Pizzalieferanten zu töten. Aber eigentlich schaute [M.V.] mir dann nur dabei zu, wie ich voller Wahnsinn Autos zu Schrott fuhr, Polizisten anschoss, alte Omas angriff und mehr damit beschäftigt war Leute (beliebtestes Ziel: ich selbst) auszulöschen, als mich der Mission zu widmen. Alle Hilfsversuche von ihr lehnte ich mit einem Kopfschütteln und einem genuschelten "RRRRhm..Nein" ab und starb während dieser Worte schon wieder daran, dass ich erst aus meinem brennenden Fahrzeug ausstieg, mich dann aber doch wieder anders besann, einstieg und schön mit dem Auto explodierte. Ja, Nörrti war aktiv.

[N.] offenbarte mir dann die Inhalte ihres Einkaufs und was mich in etwa zum Abendessen erwarten würde. Der Gedanke an panierte Putenschnitzel mit Thymian und Limetten erfreute meinen Magen noch sehr, die Vorstellung von Perlgraupen mit Paprika und Zuccini hingegen jagte mir leichte Angst ein. Also beschloss ich vorher noch einmal einkaufen zu gehen.

Der Abstecher auf dem Rückweg zur Arbeitsstelle von [I.E.] erheiterte mich zwischenzeitlich sehr. Wintersport ist zwar nciht so ganz das Meinige, aber die "Diskussion" zum Thema Disqualifikation beim Abfahrtsski war schon sehr ergiebig. Und außerdem wurde die sensationsgeile [R.C.] auch gleich Zeuge eines Sturzes der Schwedin.

Oben wieder angekommen, duftete es schon einladend, und der Appetit kam langsam zum Vorschein (Nutella-Toasts en masse, wie es sie den Tag über gegeben hatte - wobei mri einfällt, dass eine Pizza auch noch dabei war - sind eben nicht sonderlich ergiebig). Die Anspannung vor dem Resultat von [N.]'s Kochkunst war vollkommen ungerechtfertigt. Man halte sich fest: Ich aß und zwar viel. Und vor allem ohne das Gemüse auszusondern. Ein Wunder. Voller Stolz wollte ich eigentlich meine Eltern davon unterrichten, aber die hatten vermutlich die Schnauze ein wenig voll von solch Banalitäten, zumindest gingen sie nicht ans Telefon. [M.V.] hat eindeutig was verpasst. Danke [N.], meine Mami wäre sehr stolz auf dich und ich bin es auch.

Und dann begann der Sozial-TV-Marathon, ab 22.15h bot RTLNow die Wiederholung von Teenager außer Kontrolle, was wir uns dann eineinhalb Stunden anschauten, zwischenzeitlich noch kurz mit [M.V.], die anscheinend nicht wirklich einschlafen konnte (ich hoffe, sie schläft nun gerade friedlich) und die letzten Minuten gemeinsam mit [I.E.]. Wieder einmal alles kommentierend was Annegret sagte oder auch die Kinder von sich gaben. Eine sehr erheiternde Folge.

Nun gut, nachdem dies auch vorbei war, musste ein neues Programm her. [I.E.] schlug Rach vor, was aber auf wenig Gegenliebe bei mir stieß. Also kam dann die Doppelfolge von Die Ausreißer, in deren Verlauf sich unsere Köchin dann langsam verabschiedete und zu Bett ging. [I.E.] und ich hielten bis zum Ende durch, wobei ich auch während dieser Sendung mal wieder nicht ernst bleiben konnte und Theorien über die Kompatibilität von Yvonne und Tommy aufstellen musste.

Mein toter Punkt ist nun halb überwunden, stattdessen quälen mich mittlerweile unerträglich wirkende Magenschmerzen. Bestimmt das Gemüse *lach*. Ich werde also nun nochmal aufstehen und ein wenig frische Luft schnappen. Soll ja bekanntlich Wunder wirken. Solange es nicht zu solchen Wundern wie beim gestrigen Nachtausflug führt, ist alles gut. Die Mail für Mutti wird auf morgen verschoben. Genauso wie alles andere, was vermutlich mal ein bisschen wichtig wäre.

Nun habe ich ganz viel geschrieben, jemand hat ganz viel zu lesen udn damit habe ich zumidnest ein Versprechen eingelöst, was ich gegeben habe. Dass das hier interessant sein wird, habe ich ja glücklicherweise nicht versprochen.

So und alles andere gehört jetzt hier nicht mehr hin.

Adieu und bis demnächst. 

 

18.2.10 02:45
 


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